Im Jahre 1750 ließ Kurfürst Maximilian III. Joseph
eine neue Straße von München nach Augsburg bauen, welche 1760 zur Poststraße erhoben wurde. Um den
gehobenen Ansprüchen der Reisenden entlang der
Poststrecke zu genügen, wurde das bestehende Dorf-
gasthaus zu einer Poststation mit Pferdewechsel
erweitert. Die damalige Kaiserliche Reichsposthalterei
beherbergte bis zu 40 Pferde. Unter den Posthaltern
Heckl erlebte der Ort einen großen Aufschwung. So
waren unter anderem Wolfgang Amadeus Mozart
(1777), Papst Pius VI (1782) und Max Joseph I.,
König von Bayern (1824) Gäste in Eurasburg.
1846 musste die Pferdepost der Dampfkraft weichen.

Nach einigen Besitzerwechseln ging die Gastwirtschaft
„Zur Post“ schließlich 1918 in den Besitz der Familie
Eser über, die das Haus 1993/94 umfangreich
renovierten.